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Wangen schließt Freundschaft mit Wangen

1991 las der Wendelinus-Schützenmeister Georg Nothelfer in der Starnberger Gau-Schützenchronik und stellte fest, dass es nicht nur ein Wangen bei Ulm, sondern auch ein Wangen bei Starnberg gibt. Er nahm Kontakt auf zu Gabi Königsdorfer und kurz darauf besuchte eine Delegation aus unserem Wangen unter Hans Friedinger Wangen bei Ulm. Seither herrscht ein reger Austausch mit den Wendelinus-Schützen. Jedes Jahr treffen wir uns wechselweise im schwäbischen und im oberbayerischen Wangen. Neben einem Rahmenprogramm gibt es auch ein Freundschaftsschießen mit Wanderpokal. Unsere Freunde waren zum 90.Jubiläum bei uns und wir zum 50.Geburtstag bei ihnen eingeladen. Inzwischen gibt es auch gemeinsame Hüttenbesuche im Zillertal, Radltouren mal hier mal da, Theaterbesuche usw. Auch die Feuerwehren aus beiden Wangen haben bereits einen Austausch begonnen. Zwischen den einzelnen Familien haben sich mittlerweile richtige Freundschaften entwickelt. Ein Dank für das gute Gelingen der Partnerschaft gebührt vor allem Georg Nothelfer und Hans Friedinger.

Bei der Jahreshauptversammlung am 20.09.1996 löste Bernhard Klug den 1. Schützenmeister Johann Friedinger ab. 2. Schützenmeister wurde Michael Patzel.

Am 25.09.1996 veranstalteten wir ein Fest- und Pokalschießen anlässlich der Ernennung von Johann Friedinger zum Ehrenschützenmeister und Verabschiedung der Wirtsleute Günter und Brigitte Pohl. Seit 1990 führten sie die Bewirtung des Schptzenstüberls durch.

Beim 44. Gauschießen 1998 wurde Bernhard Klug Gau-Schützen-König. Nachgemacht hat es ihm beim Gau-Jugend-Schießen im Oktober desselben Jahres Andreas Binder. Er wurde Gau-Jugend-König.

Am 27.03.1999 gaben wir unserem Ehrenschützenmeister und Gauehrenmitglied Gebhart Hias das letzte Geleit. Er war von 1959 bis 1965 1. Schützenmeister der Adlerschützen Wangen.

Im Oktober 1999 veranstalteten wir unser 3. Weinfest in Folge. Zur musikalischen Unterhaltung trugen die Mandolinengruppe aus Wangen bei Ulm und Horst Glas mit seiner Hammondorgel bei. Leider wurde unser Fest durch eine Rauferei überschattet. Die handgreifliche Auseinandersetzung mit Skinheads vor der Mehrzweckhalle wurde durch den Mut vieler Wangener Bürger und das Eingreifen der Starnberger Polizei beigelegt. Ob diese Skinheads ein zweites Mal bei uns erscheinen, werden sie sich reiflich überlegen.